Ernährung der Weltbevölkerung, Übergewicht & Nachhaltigkeit

Übersetzt aus: Integrating nutrition with ecology: balancing the health of humans and biosphere, Anthony J McMichae (2005)

Zielsetzung

Aufzeigen, dass die derzeitigen Raten des globalen Bevölkerungswachstums, der Produktion und Verbrauch von Nahrungsmitteln sowie die Nutzung lebender und physischer Ressourcen offensichtlich nicht nachhaltig sind. Überlegungen, wie die Ernährungswissenschaft und verwandte Wissenschaften auf diese auf diese große Herausforderung des einundzwanzigsten Jahrhunderts reagieren können.

Methode

Untersucht werden vergangene, aktuelle und für die Zukunft prognostizierte Trends in den Produktions- und
Muster werden untersucht. Diese zeigen, dass die derzeitigen und prognostizierten Muster insgesamt nicht Muster nicht aufrechterhalten werden können, und dass die inakzeptable Ungleichheit zwischen und innerhalb von reichen und armen Regionen und Ländern.

Diskussion

Die Ernährungswissenschaft befasst sich klassischerweise mit Nährstoffen in Bezug auf die menschliche
Physiologie, Stoffwechsel, Wachstum, Gesundheit und Krankheit. Die sozialen und ökologischen Bedingungen der modernen, vernetzten, marktorientierten Welt und die Folgen für die Lebensmittelproduktion und den Lebensmittelkonsum erweitern die Forschungs- und Politikagenda, mit der sich die Ernährungswissenschaft jetzt dringend befassen muss. In der Vergangenheit wurde der Beseitigung von Ernährungsdefiziten große Aufmerksamkeit gewidmet, und dies ist nach wie vor eine wichtige Aufgabe. In der modernen Stadtbevölkerung umfasst der Begriff „Mangelernährung“ neue Formen der unausgewogenen Ernährung, insbesondere den Überschuss an bestimmten Nährstoffen. Diese tragen zu verschiedenen nicht übertragbaren Krankheiten und insbesondere zu Übergewicht/Adipositas und den damit einhergehenden Stoffwechselstörungen und Krankheitsrisiken bei. Als Massenphänomen hat die derzeitige Zunahme der Fettleibigkeit keinen historischen Präzedenzfall. Die Die zunehmenden Auswirkungen des Menschen auf die natürliche Umwelt mit ihren Folgen für die für die gegenwärtige und künftige Nahrungsmittelproduktion, ist ebenfalls beispiellos.

Schlussfolgerung

Die wesentliche Herausforderung für die Ernährungswissenschaft besteht in der Entwicklung neuer
Verständnis und Strategien zu entwickeln, die ein Gleichgewicht zwischen der Förderung der Gesundheit der Menschen zu fördern und gleichzeitig die langfristige Gesundheit der Biosphäre zu erhalten. Erweiterung der der Ernährungswissenschaft und der Lebensmittelpolitik zur Erreichung dieser Ziele wird durch ein besseres Verständnis besser zu verstehen, wie die Ernährungsbedingungen die biologische Evolution der Menschheit geprägt haben. Die grundlegende langfristige Aufgabe besteht darin, die Gesundheit des Menschen mit der Gesundheit der Biosphäre.